Matcha-Erdbeer-Tiramisu | Rezept

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Schon lange schwebte mir eine Kombination aus Matcha und Erdbeeren vor. Und bei einer Radtour hatte ich plötzlich die Idee: ein Matcha-Erdbeer-Tiramisu! Allerdings sollte noch einige Zeit vergehen, bis ich es zur Umsetzung schaffte. Da gerade wieder Erdbeer-Saison ist, hat es mich nun endlich gepackt und ich habe meine Idee in ein Rezept umgesetzt.

Matcha ist ja nicht unbedingt jedermanns Sache, doch ich liebe den Grüntee – ob in Shakes, Matcha Latte oder eben auch im Tiramisu. Die süß-herben Erdbeeren passen hervoragend dazu. Zum Glück bekomme ich immer wieder Matcha-Nachschub bei meiner liebsten Teehändlerin Elke von Teerausch, denn mein Verbrauch ist schon recht hoch. Ihre leckeren Tees bekommt ihr übrigens auch im Onlineshop. Kann ich nur sehr empfehlen.

Damit ihr das Rezept „nachkochen“ könnt, habe ich mal aufgeschrieben, wie es geht. Es ist eigentlich gar nicht schwer und auch recht schnell gemacht. Am besten lasst ihr das Tiramisu über Nacht im Kühlschrank richtig durchziehen. Dann sind die Löffelbiskuits schön weich und auch das Matcha-Aroma hat sich bestens entfaltet.

Ihr benötigt für eine Auflaufform:

Für die Creme:

  • 2 TL Kochmatcha
  • 2 EL kaltes Wasser
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 Packung Mascarpone (200 g)
  • 250g aufschlagbare Sahne
  • 1 Packung Sahnesteif
  • 20 g Zucker
  • 100 g weiße Schokolade

Außerdem:

  • 200 ml Wasser
  • 1 – 2 TL Matcha
  • Löffelbiskuit
  • 500 g Erdbeeren
  • Matcha zum Bestäuben

Die Creme:

Verrührt den Matcha mit dem kalten Wasser, so das er klümpchenfrei ist. Am besten geht das mit einem einfachen Milchaufschäumer. Schmelzt die weiße Schokolade in einer Schüssel im warmen Wasserbad (oder mit einem elektischen Schokofondue – so mache ich das immer, man kann auch mal Weggehen und muss nicht rühren).

Nun schlagt ihr die Sahne mit dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote und dem Sahnesteif auf und gebt dann den aufgelösten Matcha hinzu. Danach rührt ihr vorsichtig die flüssige, weiße Schokolade unter. Anschließend gebt ihr noch den Mascarpone hinzu und schlagt alles auf, bis eine homgene Creme entstanden ist.

Füllung vorberieten:

Wascht die Erdbeeren und schneidet sie klein. Löst den Matcha wie oben beschrieben im Wasser auf. Legt die Löffelbiskuits auf einen Teller und beträufelt sie mit dem flüssigen Matcha.

Schichten:

Nun geht es an Schichten. Ihr könnt euer Tiramisu in Gläser füllen, oder in eine Auflaufform. Wenn ihr Gläser verwendet, dann zerkleinert den getränkten Löffelbiskuit.

Zuerst wird eine Schicht Löffelbiskuit in die Auflaufform gelegt. Danach bestreicht ihr diese mit der Mascarpone-Matcha-Creme und streut kleingeschnittene Erdbeeren darüber. Dann geht es wieder mit den Löffelbiskuits weiter. Insgesamt sollten zwei bis drei Schichten zustande kommen. Obenauf ist dann die letzte Mascarpone-Schicht. Diese könnt ihr noch zusätzlich mit Matchapulver bestreuen und darauf die Erdbeeren geben.

Stellt das Matcha-Erdbeer-Tiramisu über Nacht in den Kühlschrank.

Fertig!

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Uns hat diese Kombination sehr gut geschmeckt, auch wenn das Matcha-Erdbeer-Tiramisu eine absolute Kalorienbombe ist. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Und man ist auch schon nach einer kleinen Portion satt.

Habt ihr auch schon mal mit Matcha herumexperimentiert? Dann lasst eure tollen Rezepte in den Kommentaren. 🙂

Eure Claudia

Verlinkt: Mittwochs mag ich

 

Neue Applikationsvorlagen: Walross Piet & Pia, Meerjungfrau Undine, Meermann Lir und Seebär Ole

Der Sommer ist micht mehr fern – viele von uns durften in den letzten Wochen schon die ersten Ausläufer genießen! Damit eure Kids für den bevorstehenden Sommerurlaub das passende Outfit haben, haben wir drei neue Applikationsvorlagen gestaltet. Diesmal dreht sich alles um Meeresbewohner.

WALROSS PIET & PIA

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Piet und Pia sind auf Angeltour! Dafür haben sie sich besonders herausgeputzt! Pia trägt ein hübsches Sommerkleid und natürlich die passende Haarschleife  – die im übrigen auch dreidimensional genäht werden kann (die Anleitung dazu findest du im Ebook) – und Piet eine fesche Kapitänsmütze , wie es sich für einen Seemann gehört.

Gestaltungsbeispiele

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Weitere Beispiele findest du auf meinem Pinterest-Board.

Hier kannst du die Applikationsvorlage kaufen:

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UNDINE, DIE KLEINE MEERJUNGFRAU

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Undine ist eine kleine Meerjungfrau und schwimmt gerne durch die Weltmeere. Begleitet wird sie dabei oft durch kleine Fische, die ihre Freunde sind. Undine kann mit verschiedenen Gesichtsausdrücken genäht werden: sie kann lachen, staunen, schmunzeln… mit geschlossenen und offenen Augen. Außerdem hat sie immer schicken maritimen Haarschmuck parat.

Gestaltungsbeispiele

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Weitere Beispiele findest du auf meinem Pinterest-Board.

Hier kannst du die Applikationsvorlage kaufen:

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LIR, DER KLEINE MEERMANN

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Lir ist Undines Freund und macht mit ihr die Weltmeere unsicher. Begleitet wird er dabei oft von einer kleinen Schildkröte. Mit seinem Dreizack treibt er auch manchen Schabernack.

Gestaltungsbeispiele

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Weitere Beispiele findest du auf meinem Pinterest-Board.

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OLE, DER KLEINE SEEBÄR

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Ole ist schon ein richtiger kleiner Seebär und oft mit seinem Papa und dem Fischerboot unterwegs. Gegen die stürmische See hat Ole natürlich die Mütze auf, die Mama ihm gestrickt hat. Die hält ordentlich warm. Immer mit dabei ist sein Kumpel, die Seemöwe. Mit der kommt auf dem Boot keine Lange weile auf –  und sie stibitzt auch gerne mal einen frisch gefangenen Fisch!

Gestaltungsbeispiele

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Weitere Beispiele findest du auf meinem Pinterest-Board.

Hier kannst du die Applikationsvorlage kaufen:

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Zu jeder Schritt-für Schritt-Applikationsvorlage bekommst du Tipps und Tricks rund ums Applizieren dazu. So sollte auch ein Applizier-Anfänger keine Probleme haben, die Vorlagen nachzuarbeiten.

Vielen Dank geht auch nochmal an unsere fleißigen Probenäherinnen, die wieder großartige Arbeit geleistet haben!

Mit dabei waren:

Stephanie von »Bunte Unikate von der kleinen Ameise«, Jeannine von »Änni Bödden«, Margit von »Malu Stern«, Madi von »madiGreen«, Dominique von »Made for Motti«, Stephanie von »Gänsefüsse«, Melanie von »dasregenbogenkind«, Lisa von »Des-Imperators-Kleiderschrank«, Steffanie von »StaackeStuecke«, Simone von »AlmaSiro – Nähen & Co«, Steffi von »nadelgeflüster«, Nicole von »HILDmade«, Charlotte von »charlie-made«, Birgit von »madebyrasantenadel«, Jana von »Mo & Ida«, Miriam von »MaMiRi« Tanja von »Künstlerkind«, Mariana von »Ya² Unikat«, Kerstin von »Kunterbuntes Apfelgrün«, Evelyn von »aefflynS – to go«, Anja von »Frechdachs«

Probenäher oder Probenäherinnen gesucht: Herrentasche „Bjarne“

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Taschen für Herren sind in der Nähwelt leider noch Mangelware. Mit dem Ebook zur Herrentasche »Bjarne« (Maße: B: 24 cm x H: 30 cm x T: 10 cm) bekommst du eine Nähanleitung zu einer Tasche in außergewöhnlicher Optik. Die Taschenklappe besitzt eine Aussparung, in die auf der Vorderseite der Tasche ein kleines Vorfach eingeassen ist. Dort kann Kleinkram wie Autoschlüssel, USB-Sticks, Visitenkarten etc. verstaut werden. Geschlossen wird die Tasche mit einem Magnetverschluss. Der Gurt wird mittels Karabiner an der Tasche befestigt und ist 140 cm lang. So kann die Tasche auch problemlos “cross over” getragen werden. Außerdem lässt sich der Gurt in der Länge verstellen. Ein weiteres optisches Highlight ist die Origami-Ecke an der Taschenseite, die den Boden der Tasche formt.

Im Inneren der Tasche befindet sich ein Reißverschluss- sowie ein Steckfach für Kleinkram und Smartphone.

Durch Materialkombinationen kann die Tasche ihre Optik völlig verändern. Mit Antik-Kunstleder für die Taschenklappe und grobem, festen Taschenstoff eignet sie sich ideal für Männer. In einer anderen Kombination mit gemusterten Baumwoll- oder Canvasstoffen kann sie auch von Frauen oder Mädchen getragen werden. Ob schlicht oder bunt gemustert – durch die einfachen Formen der Tasche sind deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

PicMonkey Collage

Du möchtest dich fürs Probenähen bewerben? Dann solltest du folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • schreibe einen Kommentar unter diesen Beitrag
  • verlinke dort deine Facebookseite oder deinen Blog, damit ich mit deine Nähwerke anschauen kann
  • ich benötige deine Mailadresse
  • du solltest die Materialien parat haben (siehe unten)
  • du solltest vom 16.06.2016 bis zum 03.07.2016 Zeit haben, das Schnittmuster auszuprobieren und mir am Sonntag (03.07.2016) bis spätestens 18:00 Uhr den ausgefüllten Feedbackbogen samt hochauflösender Fotos zuzusenden
  • absolute Verschwiegenheit ist natürlich Grundvoraussetzung

Bewerben könnt ihr euch bis Dienstag, den 14.06. um 18:00. Die Teilnehmer des Probenähens werden dann von mir per Mail rechtzeitig benachrichtigt.

Benötigte Materialien:

  • Außenstoff, insgesamt ca. 80 cm (Stoffbreite 140cm), z.B. Canvas, Taschenstoffe, Jeans oder Cord
  • Taschenklappen: insgesamt 50 cm (Stoffbreite 140cm), z.B. Kunstleder oder Antik-Kunstleder “Maro” von Swafing
  • Futterstoff, insgesamt ca. 100 cm (Stoffbreite 140cm), z.B. Baumwolle oder Leinen über
  • Vlieseline H 200: optional zur Verstärkung dünnerern Baumwollstoffe (Außentasche)
  • Vlieseline H 630: 2 x 37 cm x 37 cm
  • 140 cm Gurtband (4 cm breit)
  • Schieber für Gurtband
  • 2 Karabiner für Gurtband
  • 2 Magnetverschlüsse(Durchmesser: 2 cm)
  • 4 Ösen (Durchmesser 8 mm)
  • 2 Schlüsselringe (Druchmesser 25 – 30 mm)
  • Reißverschluss: 20 cm
  • Schneiderkreide, selbstlöschender Markierstift & farblich passendes Garn
  • Stäbchen zum Wenden

Ich freue mich auf eure Kommentare

Eure Claudia

Tunika „Kyra“ und Cardigan „Mary“ von pattydoo

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Wir Frauen haben ein Problem! Wir schauen in den Kleiderschrank und was finden wir? Nichts zum Anziehen natürlich! Ein weit verbreitetes Problem, dem wir als Nähjunkies natürlich schnell Einhalt gebieten können! So ging es mir letztens auch. Und mit einem Blick auf meinem noch zu vernähenden Stoffberg, wusste ich auch schon, was als nächstes entstehen soll!

Kürzlich hatt Ina von pattydoo ihr neues Schnittmuster zur Tunika „Kyra“ veröffentlicht. Eine Weile bin ich da drumherumgeschlichen, weil ich nicht so recht wusste, ob sie mir stehen würde. Doch die vielen Fotos in der Pattydoo-Nähgruppe bei Facebook haben mich doch hibbelig werden lassen und ich hab es getan!

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Verwendet habe ich für die Tunika einen Viskosestoff, der sehr schön und weich fällt. Solche Schnitte schreien ja regelrecht nach einem solchen Stoff. Leider ist Viskose (wie auch Chiffon) nicht ganz so leicht zu verarbeiten. Das geht schon beim Zuschnitt los. Doch auch hier gibt es schöne Tipps und Tricks von Ina, wie man mit so einem flutschigen Stoff umgeht. Beim Zuschnitt war ich echt froh über meine Nähgewichte, die das Schnittmuster schön an Ort und stelle gehalten haben. Im Nähvideo zur Tunika gibt es weitere tolle Hinweise zum Nähen eines solchen Materials. Webware verhält sich ja generell anders als dehnbares Material. So gibt es hier Brustabnäher, Raffungen, eine Kellerfalte am Rückenteil und, wie ich finde besonders genial, das eingesetzte Plastron, wahlweise mit Knopfleiste, mit Schlaufen für Knöpfe (wie in meinem Beispiel) oder Bindeband.

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Die fertige Tunika gefällt mir sehr gut. Die ist genau richtig für laue Sommertage!

Passend dazu haben ich auf meinem Stoffstapel noch einen dunkelblauen Strickstoff vom letzten Stoffmarkt gefunden.

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Daraus habe ich mir passend zu „Kyra“ einen Cardigan „Mary“ genäht. Strickstoff ist ja auch nicht gerade das einfachste Material, doch ich denke ich habe es ganz gut gemeistert. Versäubert habe ich die Kanten mit einem schmalen Overlockstich, da der Rollsaum meiner Overlock nicht alles an dem unregelmäßigen Strick versäubert hat. Ich empfehle euch, testet immer vorher an einem Probestück, ob die empfohlene Versäuberungsmethode funktioniert.

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Diesmal musste ich mich bei den Fotos auch nicht mit dem Selbstauslöser rumquälen (ihr glaubt ja nicht, was da manchmal für Fotos rauskommmen, gruselig). Als wir zu Pfingsten meine Schwester besucht haben, habe ich sie mir gleich geschnappt und im Garten sind ein paar wirklich schöne Fotos entstanden! Danke noch mal an dieser Stelle! Allerdings war das Wetter nicht wirklich tauglich für dieses luftige Outfit. Daher ging es dann auch ganz schnell wieder rein ins Warme.

Nun habe ich also mein Problem, nichts Anzuziehen zu haben, erst einmal gelöstt. Fragt sich nur, für wie lange! 😉

Eure Claudia

Verlinkt: Creadienstag

Schnittmuster: Tunika „Kyra“ und Cardigan „Mary“ von pattydoo
Stoffe: Tunika – Viskose, Butinette, Cardigan: Strickstoff, Stoffmarkt

Piratenparrrty | Mit kostenlosem Printable zum Download

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Braucht ihr noch ein bisschen Inspiration für eure nächste Kindergeburtstagsparty? Meine Schwester Ute hat die letzte Mottoparty zum Thema Piraten für euch dokumentiert und fotografiert. Und das Beste ist: für die Deko gibt es ein kostenloses Printable mit Bastelvorlage zum Download!  Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

Eure Claudia

Es ist nun mittlerweile schon wieder einen Monat her, seit mein Sohn seinen 5. Geburtstag gefeiert hat. Ich kann gar nicht glauben, dass er schon ein so großer Junge ist. Gefühlt war es doch erst gestern, als ich ihn zum ersten Mal im Arm hatte! Jetzt kommt also mein kleiner großer Mann daher und wünscht sich eine Kindergeburtstagsfeier. Aber nicht irgendeine. „Was cooles Mama!“ Man(n) ist schließlich kein Baby mehr. Dass es eine Mottoparty werden sollte war schnell klar. Aber zu welchem Thema? Nach längerem Überlegen und einigen abgelehnten Vorschlägen stand fest: „Wir feiern eine Piratenpary!“

Die Farben für die Deko waren schnell klar. Rot, Weiß und Schwarz, was mit Totenköpfen aber bitte nicht zu düster. Im Netz gibt es jede Menge tolle Anregungen, und so habe auch ich mich inspirieren lassen.

Für die stilechten Einladungen in Flaschenpostform hat die ganze Familie im Vorfeld erstmal jede Menge Wasser getrunken. Nachdem die Flaschen vom Etikett befreit waren, durfte sie mein Großer mit Sand und Muscheln aus dem letzten Ostseeurlaub befüllen, die Einladungen an seine Freunde hineinstecken und sie verschließen. Danach wurden jede Flaschenpost noch mit Masking Tape beklebt, bekam ein kariertes Stoffhäubchen und eine Namensetikett, um Verwechslungen beim Verteilen in der Kita zu vermeiden.

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Da ich noch von dieversen Nähprojekten Stoffreste in den passenden Farben übrig hatte, entschied ich mich dazu eine Wimpelkette zu basteln. Allerdings war mir nähen und einfassen mit Schrägband zu aufwändig. Schnell sollte es gehen, rückte die Feier ja von Tag zu Tag näher. Also habe ich mir eine Schablone für die Wimpel gebaut jede Menge Dreiecke ausgeschnitten und sie dann mit der Heißklebepistole um eine simple Paketschnur geklebt. Wenn man fransende Stoffe verwendet, wmpfehle ich diese mit einer Zackenschere auszuschneiden. Dann bleibt alles fransenfrei! Ich denke das fertige Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen und die Wimpelkette wird sicher noch für die eine oder andere Gartenparty genutzt werden.

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Als „Tischdecke“ für die Piratentafel dienten rotes Krepppapier und schwarze Servietten. Darauf verteilte ich noch Muscheln, Steine und kleine Treibholzstücke. Dazu gab es rot-weiß gepunktete Pappteller und -becher.

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Damit jeder der kleinen Piraten auch seinen eigenen Becher wieder finden konnte, habe ich die Strohhalme noch mit einem individuellen Totenkopfbild versehen. Verwechslung ausgeschlossen.

Als Platzkarten dienten kleine Papierschiffchen aus schwarzem Tonpapier. Eine Faltanleitung dafür gibt es hier bei Youtube. In die oberen Spitze habe ich ein kleines Loch geschnitten und hier den Mast (Schaschlickspieß) mit dem Segel reingesteck. Damit das Schiff besser steht, wurde es noch mit Proviant (Gummibärchen) befüllt. Bei größeren Kindern kann man den Namen auf die Platzkarte schreiben. Da aber die kleinen Piraten aus der Kita noch nicht lesen können musste ich mir was anderes einfallen lassen. Gut, dass kürzlich ein Foto der gesamten Kindergartengruppe gemacht wurde. Das hieß: Bild kopieren und vergrößern, die Köpfe ausschneiden und damit kleine Piraten basteln. Die wurden dann in das Schiffchen geklebt. Fertig! Die Party konnte steigen!

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Jeder kleine Pirat wurde stilecht mit Augenklappe und Piratenhut ausgestattet und dann ging es auf ein gefährliches Abenteuer.

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Viele Prüfungen galt es zu bestehen. Kraken und Mumien wurden bezwungen und feindliche Schiffe versenkt. Am Schluss winkte dann ein Schatz der auf einer einsamen (Sandkansten-) Insel ausgegraben werden musste. Dafür habe ich für jedes Kind aus Stoffresten ein kleines Säckchen genäht. Das wurde dann mit Dekosteinen, Murmeln, Goldstücken aus Schokolade und einem Badezusatz für kleine Wasserratten befüllt. In einer Kiste versteckt und tief im Sand vergraben hatte die kleinen Piraten eine Weile zu tun um ihren Schatz zu bergen.

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Nach diesen anstrengenden Abenteuern konnten die Kinder beim Piratenschmaus mit Nudeln in Tomatensoße und schaurigen (mit schwarzem und weißem Rollfontant verzierte) Piratenmuffins neue Kräfte sammeln.

Zum Schluss der Feier bekam jeder noch ein Piratendiplom und ein kleines Mitgebsel überreicht. Die Kids hatten viel Spaß aber ich bewundere wieder mal die Nerven der Erzieherinnen in der Kita. So eine Horde aus tobenden 5-jährigen zu bändigen ist schon eine ganz schöne Herausforderung!

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Wer mag kann sich hier einige der Vorlagen zum nachbasten runderladen. Viel Spaß damit!

Einen schönen Tag wünsche ich noch, ihr Landrrratten! 😉

Verlinkt: Kiddikram

 

Neues Ebook Kameratasche „Smilla“ ist online!

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Endlich ist es soweit und ich darf euch endlich unser neuestes Ebook vorstellen! In den letzten Wochen wurde hier hinter den Kulissen wieder fleißig an einem neuen Ebook gearbeitet. Für das Kreativlabor Berlin habe ich ein Schnittmuster für eine Kameratasche entwickelt. Wie es dazu kam? Ich fand es immer blöd, die unschicke, kastige Kameratasche mitzuschleppen. Da ist meine Kamera oft einfach so in der Handtasche gelandet. Diese ist natürlich nicht so gepolstert wie eine Kameratasche und so dachten wir uns, warum nicht ein Schnittmuster für eine Kameratasche im Handtaschen-Look kreieren? So hat man eine schicke Handtasche und die Kamera ist auch sicher verstaut!

Die Tasche hat eine Größe von 38 cm x 32 cm x 16 cm und ist durch ihre Bodenpolsterung und den herausnehmbaren Kameraeinsatz ideal geeignet als Kameratasche. In dem eingenähten Innenfach findet außerdem ein Notebook (13”) oder Tablet Platz. Durch die beiden Reißverschlussfacher ist auch Kleinkram, wie USB-Sticks und Speicherkarten, gut verstaut. Für den schnellen Zugriff befindet sich ein Reißverschlussfach außen an der Tasche. Ohne den Kameraeinsatz kann die Tasche außerdem als Collegetasche für Uni oder Arbeit, Wickeltasche oder große Handtasche verwendet werden.

Der besondere Hingucker an der Kameratasche “Smilla” ist die Verschlussvariante mit Karabiner, die aber auch durch einen Steckverschluss ersetzt werden kann. Durch die Kombination mit Korkstoff liegt die Tasche absolut im Trend, aber auch Kunstleder ist hierfür geeignet! Der separate Kameraeinsatz wird mit Schaumstoff gefüttert und durch die flexiblen Trennfächer kann er für Kamera, Objektive, externe Festplatten, Ladekabel etc. unterteilt werden – ganz den individuellen Bedürfnissen entsprechend.

Das Ebook gibt es wie üblich bei Kreativlabor Berlin  und in meinem DaWanda-Shop.
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Das ist im Ebook enthalten:

  • Detaillierte Schritt-für-Schritt Anleitung mit viele Farbfotos auf 41 Seiten
    als digitales Ebook im PDF-Format
  • Schnittmuster in Originalgröße (auf A4 zum Zusammenkleben) und als A0-Plott
  • Gestaltungsbeispiele & Nähtipps

Das sagen unsere Kunden:

„Optisch ein sehr gutes Ebook, sehr übersichtlich – das finde ich besonders wichtig und alles logisch aufgebaut sowie sehr detailliert aufgearbeitet. Die vielen Fotos und auch die Zwischenüberschriften sind besonders gelungen.“ (Isabel)

„Sehr schöne Tasche mit einem tollen Ebook! An kniffligen Stellen wird einem sehr ausführlich weitergeholfen.“ (Marina)

„Vor allem mit dem Boden und den Ecken aus dem Kontraststoff ist die Tasche ein echter Hingucker und auch die Verschlussvariante mit dem Karabiner finde ich super-raffiniert!“ (Kathrin)

„Besonders gut gefallen mir die visuelle Gestaltung sowie die einfachen Erklärungen, die das
Nähen zu einem Kinderspiel machen.“
(Julia)

Wenn ihr euch Inspiration für eure Kameratasche holen wollt, dann schaut doch mal auf dem Pinterest-Board vorbei. Außerdem könnt ihr eure genähte Tasche in Julias Linkparty zur Kameratasche verlinken.

Eure Claudia

Foxy Fuchs im Stickrahmen

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Nun bin ich auch endlich mal dazu gekommen unsere Applikationsvorlage „Foxy Fuchs“ auszuprobieren! Einen passenden Anlass dafür gibt es auch, denn eine Freundin ist vor kurzem Mama geworden. Da ist das doch das perfekte Geschenk zur Geburt! So ein bisschen Deko fürs Kinderzimmer kann ja nicht schaden.

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Die Idee mit dem Stickrahmen habe ich mir von unserer lieben Probenäherin Nadja von filigarn abgeguckt! Ich war schon total begeistert davon, also ich die Fotos ihrer Probenähergebnisse gesehen habe.

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Und die Applikation hat auch echt gut geklappt. Das ganze Ausschneiden, Aufkleben und Nähen hatte schon fast was meditatives. Ich freue mich riesig, dass das Füchschen so gut gelungen ist und ich bin schon ganz gespannt wie es ankommt!

Unsere Vorlage zum Fuchs sowie weitere Applikationen findet ihr in meinen Shops bei Dawanda (Deutschland) und Makerist (internationaler Versand).

Eure Claudia

Luftiges Frühlingsoutfit

In den warmen Tagen der letzten Zeit habe ich sehr gerne luftige Outfits getragen. Und oft stelle ich beim Blick in den Kleiderschrank fest, dass ich schon komplette Outfits aus selbstgenähter Kleidung zusammenstellen kann.

Momentan mag ich meine „Allegras“ von Milchmonster sehr gern. Ich habe das Jäckchen schon mit langen und Dreiviertel-Armen genäht, wie in diesem Beispiel. Der leichte Strickstoff ist besonders gut für diese Tage geeignet, auch für laue Abende auf dem Balkon oder am Elbestrand.

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Viele Variationen des „Kimono Tees“ von Maria Denmark habe ich schon genäht. Das Shirt ist so fix genäht, das kann man auch mal zwischendurch machen. Durch die überschnittenen Ärmel fällt das Einsetzen dieser komplett weg. Man näht eigenltich nur 4 Nähte sowie die Säume und Halsbündchen.

Die Hose ist auch selbst genäht. Gar nicht so einfach, da den passenden Schnitt für einen zu finden, der dann auch noch passt. Diese Hose aus Viskosestoff ist nach einem Schnittmuster von Burda entstanden. Sie geht super einfach und wird durch einen Gummibund gehalten.

Habt ihr auch schon eure Frühlings- und Sommergarderobe aufgestockt?

Ich muss hier noch einige Stoffberge abarbeiten. Die passen schon nicht mal mehr in meinen Schrank. Also ab an die Nähmaschine! 🙂

Eure Claudia

Verlinkt: RUMS

Jacke: Allegra von Milchmonster
Shirt: Kimono Tee von Maria Denmark (Freebook)
Hose: Burda

Buchvorstellung: Taschenlieblinge selber nähen |pattydoo

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In den letzten Monaten ist man ja gar nicht durmherum gekommen, etwas vom pattydoo Taschenlieblinge-Buch* zu sehen oder zu lesen. Nun habe ich auch endlich mal im Buch gestöbert und sogar schon ein Projekt daraus genäht.

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Im Buch selbst sind sehr viele tolle Nähprojekte rund ums Thema Tasche in verschiedenen Schwierigkeitsgraden enthalten.  Von der geräumigen Umhängetasche über Schmucktäschchen und Tablethülle ist vieles vertreten. Schon beim ersten Durchblättern merkte ich, dass dieses Buch sich von vielen Nähbüchern abhebt. Im Eingangsteil wird ausführlich über Materialien, Techniken und Hilfsmittel informiert und zu jedem Taschenprojekt gibt es eine bebilderte Nähanleitung. Das kenne ich eigentlich sonst nur von Ebooks. Umso schöner, dass hier auch die Anleitung visuell unterstützt wird.

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Wer Ina von pattydoo kennt, weiß dass sie zu jedem Ihrer Schnittmuster Nähanleitungen in Videoform macht. Auch hier sind verschiedene Nähtechniken in Videos erklärt. Das finde ich besonders praktisch. So wird auch einem Nähanfänger die Scheu genommen, z.B. einen Reißverschluss einzunähen.

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Alle Schnittmuster findet man auf Schnittmusterbögen im vorderen und hinteren Bereich des Buches. Hier hätte ich mir eine kleine Einstecklasche gewünscht, denn wenn man die Bögen von den Klebepunkten, mit denen sie am inneren Einband befestigt sind, löst, haben sie keinen festen Halt mehr im Buch. Ich habe daher meine Schnittmusterbögen mit Büroklammern am Einband befestigt.

Das ist allerdings nur ein kleiner Makel und meckern auf hohem Niveau. Ich kann das Buch also mit bestem Gewissen weiterempfehlen.

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Als ich letzens noch ein Geburtstagsgeschenk gesucht habe, habe ich mir das Buch hergenommen und die allseits beliebte Hobo Bag genäht. Das ging wirklich sehr gut und das Nähprojekt lies sich bestens umsetzen.

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Für die Außentasche habe ich ein Wildlederimitat und als Kontraststoff für das Erweiterungsteil mit Reißverschluss sowie für die Innentasche habe ich einen mattroten Baumwollstoff verwendet. Der Reißverschluss sieht aus, als wäre er aus Metall – ist er aber nicht. Bei Snaply sind diese wunderschönen metallisierten, kupferfarbenen Plastikreißverschlüsse erhältlich. Als Accessoire für die Reißverschlusschieber habe ich mir noch Quasten gebastelt.

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Die Tasche ist dann beim Geburtstagskind sehr gut angekommen. Ansonsten hätte ich die Tasche auch wieder zurückgenommen, denn sie gefiel mir selber sehr gut! 😉

Habt ihr auch schon im Buch gestöbert und Projekte daraus genäht! Verratet es mir doch in den Kommentaren. Wenn ihr auf eurem Blog darüber berichtet habt, würde ich mich über einen Link sehr freuen.

Alle Infos zum Buch:

Taschenlieblinge selber nähen | Ina Fischer (pattydoo) *
Christophorus Verlag

Umfang : 96 Seiten
Ladenpreis :D: 16,99 EUR / CH: 21,90 SFr / A: 17,50 EUR
ISBN : 978-3-8410-6356-4

Das Rezensionsexemplar des Buches wurde mir kosten- und bedingungslos vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Eure Claudia

 

Handtasche Linnea Nummer 2

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Ich habe es schon wieder getan: eine neue Handtasche „Linnea“ nach dem Ebook von Kreativlabor Berlin ist letzte Woche entstanden. Allerdings nicht für mich selbst, sondern als Geburtstagsgeschenk. Dafür ist die „Linnea“ super geeignet, denn sie lässt sich sehr gut und schnell nähen. Wer also auf den letzten Drücker ein noch ein Geburtstagsgeschenk braucht, ist hier sehr gut beraten.

Verwendet habe ich diesmal Wildlederimitat in einem warmen Grau und habe es mit diesem tollen Wabenmusterstoff kombiniert. Ich liebe diese Farbzusammenstellung und hätte die Tasche am liebsten selbst behalten.  Aber ich habe ja noch von beiden Stoffen etwas da, da wird für mich bestimmt auch noch eine entstehen. Frau kann ja schließlich nie genug Handtaschen haben, oder?

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Eure Claudia
Scnittmuster: „Linnea“* von Kreativlabor Berlin

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