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Irgendwie kommt man ja dieses Jahr um den Dip Dye und Batik-Trend nicht herum. Und da ich hier ja schon Geschmack am Färben von Textilien gefunden habe, dachte ich: Das probiere ich mal mit Klamotten aus. Also habe ich mich schlau gemacht, wie es funktioniert, die entsprechenden Utensilien besorgt und losgelegt.

Beim Dip Dye wird das Stoffstück, ind meinem Fall ein Top in die Texitl- bzw. Batikfarbe getunkt, man lässt es kurz einwirken, spült alles mit kaltem aus bis es klar ist, tunkt nochmal und wiederholt den Vorgang bis man glücklich ist. Ich bin leider nicht glücklich geworden, denn es ist alles ziemlich fleckig geworden. Beim Batiken und Färben hat man ja immer einen Zufallseffekt, aber der Perfektionist in mir, wollte das Ergebnis nicht durchgehen lassen – es sah zu zufällig aus. Getrocknet sah das Ergebnis auch nicht viel besser aus. Was ich falsch gemacht habe, weiß ich nicht. Vielleicht habe ich das falsche Salz verwendet oder war das Behältnis zu klein? Naja, jedenfalls sind die beiden missglückten Shirts erstmal in meinen Schrank gewandert.

Ein paar Tage später kam ich auf die Idee, die Shirts einfach zu entfärben und das ganze dann nochmal zu versuchen. Gesagt, getan. Doch leider hat sich die Farbe nicht komplett aus dem Stoff gelöst sondern sie nur etwas aufgehellt und verwaschen. Die Flecke waren aber trotzdem noch da.

Das Top ging zwar als Dip Dye durch, allerdings war es mir etwas zu hell, doch das Shirt war immer noch recht fleckig. Also war mein Plan, wir sind ja kreativ, das Top nochmal zu dip dyen und das Shirt zu batiken.

Dip Dye geht wie folgt.

Du benötigst:

  • Batikfarbe (z.B. von Marabu)
  • Färbesalz
  • ein T-Shirt
  • Behältnis aus Edelstahl, z.B. großer Topf oder deine Spüle
  • Gummihandschuhe
  • und natürlich Wasser

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  1. Batikfarbe laut Beschreibung mit warmen Wasser in einem Behältnis aus Edelstahl anmischen. Ich habe 1/3 des Päckchens zum Wasser gemischt. Pro Liter Wasser habe ich einen EL Färbesalzhinzugegeben.
  2. Das Shirt anfeuchten und bis zur gewünschten Länge in die Farbe tauchen. Dabei das T-Shirt an den Schultern festhalten und darauf achten das diese keine Farbspritzer abbekommen. Sofort wieder herausnehmen
  3. Um den Mittelton zu erzeugen, taucht das T-Shirt  soweit in die Farbe, bis nur noch 1/3 des bereits Gefärbten herausschaut. Nun 20 bis 30 Sekunden in der Farbe belassen damit das Shirt einen tieferen Farbton annimmt. Das Shirt während des Färbens leicht hin und her bewegen. Wenn das Shirt den gewünschten Farbton hat wieder herausnehmen. Hier könnt ihr beeinflussen, ob ihr einen Farbverlauf oder eine härtere Kante erzeugen möchtet.
  4. Für den dunkelsten Farbton zunächst noch etwas Farbpulver ins Wasser geben. Nun nur noch das Untere Drittel des Shirts in die Farbe tauchen und wieder hin und her bewegen. Das Shirt wieder herausnehmen, wenn der gewünschte Farbton erreicht ist.
  5. Nun mit kaltem Wasser die überschüssige Farbe ausspülen. Wenn das Wasser klar ist, seid ihr fertig.
  6. Ihr könnt nun das Shirt vorsichtig per Hand mit noch etwas Flüssigwaschmittel und warmen Wasser waschen oder mit entsprechendem Fixierer (ebendalls von Marabu) behandeln, damit die Farbe länger hält und ihr lange Freude an eurem T-Shirt habt.
  7. Nun das Shirt mit der hellsten Seite nach oben aufhängen und trocknen lassen.

Und das ist mein neues Ergebnis.

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Was aus dem fleckigem T-Shirt geworden ist, erfahrt ihr dann das nächste mal. 😉

Und damit wandert mein Projekt wieder zum Creadienstag.

Eure Claudia

 

 

 

 

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